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Barrierefrei Wohnen für ein Mehr an Lebensqualität

Nach wie vor sinken die Geburtenraten, während die Menschen immer älter werden. Das Problem der Überalterung der Gesellschaft tritt vor allem in den weit entwickelten Industriestaaten auf.
Der Spitzenreiter ist Japan, wo bis zum Jahr 2030 schon mehr als 30 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre und älter sein werden. Dem gegenüber steht eine Geburtenrate von 1,32 Kindern pro Frau, die damit einen historischen Tiefstand erreicht hat. In Europa trifft es vor allem den deutschsprachigen Raum. In Österreich beispielsweise würde die Bevölkerung ohne Zuwanderung aus dem Ausland bestenfalls stagnieren, wie die Wirtschaftskammer Österreich festgestellt hat.

Dieser Trend führt nicht nur langfristig zu Problemen, beispielsweise wenn es um die Sicherung der Renten geht. Schon jetzt muss sich die Gesellschaft auf die Folgen der Überalterung einstellen, etwa wenn es um altersgerechten Wohnraum geht.

Deutschland - der europäische Spitzenreiter

In Bezug auf das Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt Deutschland mit 44,2 Jahren weltweit direkt hinter Japan auf Rang zwei. Der Anteil der Senioren liegt bei etwa 20 Prozent, während 2010 nur 16,5 Prozent der Deutschen jünger als 18 Jahre war. Die Geburtenrate liegt, ähnlich wie in Österreich, Spanien oder Griechenland, mit 1,375 Kindern pro Frau in Westdeutschland und 1,366 Kindern pro Frau in Ostdeutschland nahezu auf japanischem Niveau. Diese sogenannte Fertilitätsrate müsste jedoch bei 2,1 Kindern pro Frau liegen, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten.

Die zunehmende Vergreisung wird in Deutschland ähnlich wie in Österreich lediglich durch die Zuwanderung gestoppt. Die Migranten stammen vor allem aus den Krisenstaaten Spanien und Griechenland, aber auch aus Polen. Angesichts des beginnenden Fachkräftemangels werden diese Kräfte von der Wirtschaft auch händeringend benötigt. Doch ob die Krisen-Migranten dauerhaft in Deutschland bleiben werden, ist noch nicht klar.

Reaktionen auf den demographischen Wandel

Als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen betrachtet das deutsche Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Thema wohnen im Alter. Denn Schätzungen zufolge sind nur ein Prozent aller Wohnungen altersgerecht ausgestattet. Einer der wichtigsten Punkte, die bei Neubauten bereits berücksichtigt wird, ist die Barrierefreiheit. Extrem wichtig ist diese in sensiblen Bereichen wie Bad und Toiletten, wo Schwellen und sonstige Bodenerhebungen gefährliche Stolperfallen darstellen können. Im Sanitärbereich werden deshalb neben Haltegriffen auch gerne bodengleiche Duschen wie sie von viterma angeboten werden, eingebaut. Diese erfreuen sich auch bei jungen Familien großer Beliebtheit, denn wenn die bodengleiche Dusche eine Ebene mit dem Fußboden bildet, wirkt das Badezimmer optisch größer. Weil die Duschtassen maßgefertigt werden, müssen die Bauherren außerdem im Bad keine Kompromisse machen und können den vorhandenen Raum optimal nutzen.

Weil vor allem im Bestand an Wohnungen und Häusern ein großer Nachholbedarf an altersgerechten Sanierungen besteht, gibt es für die entsprechenden Baumaßnahmen finanzielle Anreize von der deutschen Bundesregierung. Beispielsweise wurde im Rahmen des Konjunkturpaketes I das KfW-Förderprogramm "Altersgerecht Umbauen" mit einem Volumen von bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr aufgelegt. Eigentümer und Vermieter konnten diese Gelder in Form von Investitionszuschüssen und zinsverbilligten Darlehen abrufen und bauten im dreijährigen Förderzeitraum mehr als 82.000 Wohnungen altersgerecht um. Ein Nachfolgeprogramm existiert seit Januar 2012. Für Bauherren lohnt es sich also, vor dem Umbau Erkundigungen zu den aktuellen Förderbedingungen einzuholen.

Damit Senioren den Ruhestand genießen können

Der Freistaat Bayern und vor allem das Alpenvorland sowie der Großraum München zählen für Senioren zu den attraktivsten Regionen, um den Ruhestand zu genießen. Die passenden Immobilien finden sie auf Portalen wie immobilien.de. Vor allem zwei Faktoren machen das Wohnland Bayern attraktiv: Rund um die bayerischen Seen erwarten die Einwohner intensive Naturerlebnisse. Zugleich brauchen sie nicht auf die Annehmlichkeiten und Einkaufsmöglichkeiten der Großstadt zu verzichten, die sie von vielen Orten bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.
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