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Badezimmertrend freistehende Badewanne – was Sie über die Luxus-Wanne wissen sollten

07.12.2018 | Gerade wer baut, kann bei der Gestaltung des Badezimmers ganz nach seinen individuellen Vorstellungen vorgehen. Immer häufiger entscheiden sich Bauherren für ein Badezimmer mit einer freistehenden Badewanne. Erfahren Sie hier alles über das Stück Luxus im eigenen Badezimmer: Wie viel Platz muss zur Verfügung stehen? Worauf sollten Sie beim Aufstellen achten? Und welche Trends gibt es in puncto Material?
Foto: pixabay.com


Platzbedarf der freistehenden Badewanne


Freistehende Badewannen sorgen für eine stilvolle und elegante Atmosphäre, solange sie genügend Raum haben, um richtig zu wirken. Ein Abstand von wenigstens 55 Zentimetern rund um die Wanne ist empfehlenswert. Andernfalls wirkt es zu beengt und das Putzen wird kompliziert. Wenn Sie Waschbecken und WC platzsparend auf drei Quadratmetern installieren, reicht gegebenenfalls schon eine Gesamtfläche von acht Quadratmetern im Badezimmer aus, um sich den Traum von der freistehenden Badewanne zu erfüllen. Zusätzlich Platz sparen können Sie, indem Sie die Wanne mit der schmalen Seite an eine Wand stellen. Dann können die Wasserleitungen auch in der Wand verlaufen, sodass sie nicht im Boden verlegt werden müssen. Des Weiteren ist es möglich, die Armaturen an der Wand anzubringen, was ebenfalls Platz spart. Es ist nicht empfehlenswert, die Badewanne mit einer Längsseite an eine Wand zu stellen, weil sie dadurch ihre besondere Wirkung verliert. Ideal sind freistehende Badewannen für Bäder mit Dachschrägen, denn sie lassen sich so im Raum platzieren, dass die Schräge nicht stört. Ein Spritzschutz ist nicht notwendig, wenn Sie nur in der Badewanne baden. Falls die Wanne auch zum Duschen herhalten soll, ist ein zusätzlicher Spritzschutz anzuraten.

Die richtige Größe


Bei renommierten Anbietern werden freistehende Badewannen in unzähligen Abmessungen angeboten: Von 1700 x 750 bis 2000 x 1000 Millimetern ist alles möglich. Allerdings sollten Sie darauf achten, Ihre freistehende Badewanne nicht zu groß zu wählen. Ihre Füße sollten bis ans andere Ende reichen, da Sie sonst ständig wegrutschen. Messen Sie also die Beinlänge von der Hüfte bis zu Ihrem Fuß – das ist die Mindestlänge der Wanne. Dies gilt aber nur, wenn die Badewanne einen Neigungswinkel von ungefähr 40 Grad hat, denn das entspricht einer bequemen Sitzposition. Bei einem größeren Winkel liegen Sie eher, sodass die Badewanne auch länger sein darf.
Denken Sie auch daran, dass die Größe der Badewanne den Wasserverbrauch beeinflusst. Wenn Sie Wasser sparen möchten, sollten Sie sich eher für ein kleineres Modell entscheiden.

Das passende Material


Freistehende Badewannen werden in unzähligen Materialien angeboten. Zur Auswahl stehen zum Beispiel:
  • Versiegeltes Holz
  • Acryl
  • Stahl-Emaille
  • Kunstharze mit gemahlenen Mineralien


Besonders letztere liegen derzeit im Trend. Die Mineralharze tragen Namen wie Corian, Cristalplant oder Quarrycast. Sie werden gegossen, wodurch auch außergewöhnliche Wannenformen möglich werden. Wenn Sie es klassisch mögen, sind die Modelle aus Stahl-Emaille ideal. Das Material ist pflegeleicht, unempfindlich und sorgt für eine tolle Optik. Auch freistehende Badewannen aus Sanitäracryl werden angeboten. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch das geringe Gewicht aus. Allerdings neigt das Material zum Zerkratzen und reagiert sehr empfindlich auf scharfe Putzmittel.

Wie können die Rohre verlegt werden?


Wenn Sie möchten, dass die Badewanne vollkommen frei im Raum steht, ist es notwendig, die Wasserleitungen im Boden zu verlegen. Deshalb sieht man bei Wannen mit Füßen auch die Rohre für den Wasserabfluss und den Wasserüberlauf. Sie verlaufen entweder an einer langen oder kurzen Seite der Wanne entlang in den Boden hinein. Optisch ansprechender sind Badewannen ohne Füße, denn dann verschwinden die Abflussrohre unter der Wanne im Boden und sind nicht sichtbar. Wenn sich die Wasserleitungen nicht nachträglich im Boden verlegen lassen – beispielsweise in einem Altbau – kann ein Podest gebaut werden, auf dem die Wanne steht. Dort lassen sich alle Rohre verbergen.
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