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Anlageklassen im Vergleich – Immobilien und Gold

23.03.2021 | In den vergangenen 10 Jahren sind die Preise für Immobilien deutlich gestiegen. Diese Entwicklung macht sie für immer mehr institutionelle und private Anleger interessant. Sie profitieren nicht nur von langfristigen Mieteinnahmen, sondern auch von Wertsteigerungspotenzialen. Trotz dieser Vorteile empfiehlt es sich, sein Anlage-Portfolio angemessen zu diversifizieren und neben Immobilien auch andere Sachwerte wie Gold zu berücksichtigen. Wir haben beide Anlageformen verglichen und die spezifischen Besonderheiten herausgestellt.

Immobilien als Anlageklasse – die wichtigsten Informationen

 

Immobilien gelten als sehr sichere Anlage, da Wohn- und Gewerberäume essenzielle Daseinsvoraussetzungen für Privat- und Geschäftsleute sind und somit stets eine große Nachfrage besteht. Hinzu kommt ein in den letzten Jahren verstärkt zu beobachtender Preisanstieg vor allem in urbanen Ballungsräumen. Entsprechend bieten sich Investoren gleich mehrere Ansätze bei der Erzielung von Renditen.

 

Die klassische Form sind langfristige Mieteinnahmen, wie sie etwa im Rahmen einer Buy-and-Hold-Strategie erzielt werden. Darüber hinaus gibt es auch kurzfristigere Ansätze wie die Fix-and-Flip-Strategie, bei der sanierungsbedürftige Objekte gekauft, aufgewertet und schnell zu einem höheren Preis verkauft werden. Anlegern bietet sich hier eine hohe Flexibilität beim aktiven Management ihres Portfolios.

 

Die Höhe der Rendite ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind etwa zentrale Lagen in Ballungsgebieten deutlich gefragter als einfache Lagen in der Peripherie. Weitere wichtige Faktoren sind der Zustand des Hauses, die Infrastruktur und das Mieterangebot.

 

Ein wesentlicher Aspekt beim Immobilienkauf besteht darin, dass man anders als bei Anlageformen wie Anleihen und Derivaten in einen physischen Sachwert investiert. Entsprechend weisen Anlageobjekte wie Wohn-, Gewerbe-, Denkmal- und Pflegeimmobilien einen soliden Inflationsschutz auf.

 

Vorteile:

 

  • Wertbeständigkeit und Inflationsschutz
  • Steuerliche Vorteile (z.B. bei Denkmalimmobilien Modernisierungskosten über 12 Jahre abschreibbar)
  • Eigennutzung möglich
  • Regelmäßige Einnahmen durch Mieten
  • Niedriges Zinsniveau vorteilhaft bei Fremdfinanzierung

 

Nachteile:

 

  • Gebundenes Kapital
  • Verwaltungsaufwand
  • Geringes Angebot geeigneter Objekte

 

Für wen empfiehlt sich eine Immobilienanlage:

 

  • Wer in eine Immobilie investieren will, sollte grundsätzlich über einen sicheren Arbeitsplatz und ausreichend Eigenkapital verfügen. Darüber hinaus spielt die individuelle InvestmentStrategie eine Rolle. So ergeben sich etwa im Value-Add und opportunistischem Segment auch Möglichkeiten für riskantere und lukrativere Anlagen. Wer hingegen mehr Wert auf Sicherheit legt, wird eher im Core-Segment fündig.

 

Die wichtigsten Informationen zur Goldanlage

 

Wie Immobilien wird auch Gold immer beliebter als Geldanlage. Auch hier erwirbt man einen physischen Wert, der eigenes Vermögen zuverlässig gegen Inflation schützt und darüber hinaus auch Renditepotenziale eröffnet.

 

Anleger können sich hierbei zwischen Barren, Münzen und Medaillen entscheiden. Barren zeichnen sich durch ihre günstigeren Herstellungskosten aus. Münzen auf der anderen Seite sind aufgrund der aufwendigeren Prägung etwas preisintensiver, bieten dafür aber mehr Flexibilität. In Krisenzeiten können sie problemlos als Ersatzwährung genutzt werden. Gold wird überall auf der Welt als Zahlungsmittel anerkannt und international zu einheitlichen Preisen gehandelt. Medaillen zu guter Letzt bieten auch noch die Möglichkeit, eine Wertsteigerung durch ihren Sammlerwert zu generieren.

 

Experten empfehlen Anlegern eine Diversifizierung ihres Goldportfolios. Indem man einen Teil in Münzen und einen Teil in Barren investiert, profitiert man einerseits von günstigen Einkaufskosten und andererseits von Flexibilität.

 

Der wesentliche Zweck einer Goldanlage besteht im langfristigen Inflationsschutz. Im Vergleich mit Immobilien ist Gold also eher auf Vermögenssicherung ausgerichtet. Dennoch bestehen auch hier langfristige Wertsteigerungspotenziale. Dies zeigt ein Blick auf die Entwicklung des Goldpreises in den letzten 50 Jahren. Lag er Anfang 1973 noch bei 106,85 EUR je Feinunze, betrug er Ende Januar 2021 schon 1.529,33 EUR.

 

Lesenswerte Informationen zum Thema:

https://www.rtl.de/vergleiche/news/global-gold-ist-sich-sicher-es-ist-zeit-fuer-gold-und-zeit-fuer-silber/

https://unternehmen.handelsblatt.com/global-gold-global-gold-ag.html 

http://www.business-on.de/besuch-krise-crash-und-goldrausch-ein-persoenlicher-blick-hinter-die-kulissen-der-global-gold-ag-in-berlin-_id55869.html

 

 

Vorteile:

 

  • Nachfrage deutlich höher als das Angebot
  • Anlage kann auf verschiedene Stückelungen verteilt werden
  • Dank LBMAZertifizierung höchste Qualitätssicherung

 

Nachteile:

 

  • Goldpreis unterliegt kurzfristigen Schwankungen
  • Bei der Lagerung können zusätzliche Kosten anfallen

 

Für wen eignet sich Gold:

 

Gold ist traditionell für die Sparer interessant, die einen Teil ihres Portfolios besonders sicher bestücken wollen. Mit seiner langfristigen Wertstabilität bei gleichzeitigen Wertentwicklungspotenzial ist Gold die ideale Anlagemöglichkeit für alle, die ihre Ersparnisse gegen Inflation schützen wollen, dabei aber auch einen gewissen Fokus auf Rendite setzen. Beim Kauf sollte man vor allem auf Qualitätssiegel wie die LBMA-Zertifizierung und die Europäische und Schweizer Verantwortlichkeitsmarke achten. Produkte dieser Kategorien findet man zum Beispiel bei der GLOBAL GOLD AG.

 

Weiterführende Unternehmens-Websites:

 

https://www.globalgold-dresden.de/

https://www.globalgold-duesseldorf.de/

www.GLOBALGOLD-Akademie.de

https://newsroom.globalgold.ag/

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