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Altes Haus behalten – wie rette ich mich vor einer Zwangsversteigerung?

26.05.2020 | Eine eigene Immobilie hat Charme und ist für viele Menschen nach wie vor ein großer Lebenstraum. Deswegen ist es wichtig, sich Strategien zu überlegen, wie man ein altes Haus behalten und sich vor einer Zwangsversteigerung schützen kann. Ein Kredit kann hierbei helfen und in einigen Fällen gibt es auch staatliche Unterstützung. Ebenso ist es möglich, teilweise eine Vermietung anzubieten, um Einnahmen zu generieren und das Haus finanzieren zu können. 

Foto: pixabay.com
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Vielfältige Gründe, ein altes Haus zu behalten

Die eigenen vier Wände sind für viele Menschen nach wie vor ein großer Traum. Sie möchten unabhängig von Vermietern sein und sich ihr Zuhause genau so einrichten, wie sie es sich vorstellen. Deswegen möchten sie ihr altes Haus ungern aufgeben, um in eine Mietwohnung zu ziehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, den eigenen Lebensstandard so anzupassen, dass jederzeit genügend Geldmittel für die Finanzierung des Hauses zur Verfügung stehen.

In anderen Fällen kommt es vor, dass man ein altes Haus von einem Verwandten erbt. In einer solchen Situation sind mit der Immobilie häufig positive Erinnerungen und Kindheitserfahrungen verbunden. Entsprechend möchte man das Haus nicht verkaufen, sondern Strategien finden, um es finanzieren zu können. Nicht zuletzt kann es passieren, dass der Hauptverdiener, der für die Finanzierung eines eigenen Hauses verantwortlich war, verstirbt. Auch dann müssen neue Strategien gefunden werden, um die mit dem Haus verbundenen Kosten tragen zu können.

Dann empfiehlt sich eine Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben: Für die Vermeidung einer Zwangsversteigerung ist es notwendig, die Ausgaben zu senken und die Einnahmen zu steigern. Hierfür gibt es verschiedene Wege, zu denen beispielsweise der Verkauf einiger Wertgegenstände gehört. So befinden sich in einem Haus gelegentlich Wertsachen, die man nicht unbedingt benötigt. Mit diesen kann es möglich sein, einen finanziellen Engpass zu überwinden und so eine alte Immobilie zu erhalten sowie sich vor einer Zwangsversteigerung zu schützen.

Mit einem Kredit arbeiten

Bei kurzfristigen finanziellen Engpässen ist es möglich, mit einem Kredit zu arbeiten. Das bietet sich beispielsweise nach einer Erbschaft an. Hier wird häufig Zeit benötigt, um nötige Gelder zu generieren, mit denen das Haus gehalten werden kann. Diese Zeit lässt sich mit einem Kredit überbrücken. Ein Kredit ist zudem sehr gut dazu geeignet, eine Zwangsversteigerung zu vermeiden. Mit dem Geld können Hausbesitzer den laufenden Verpflichtungen nachkommen, fällige Kosten begleichen und ihre Immobilie retten. Auf diese Weise verschaffen sich Hausbesitzer zunächst ein wenig Luft und können gezielt Strategien entwickeln, um das Haus langfristig behalten und den Kredit abzahlen zu können.

Staatliche Unterstützung in Sonderfällen

In einigen Fällen haben Hausbesitzer Anrecht auf staatliche Unterstützung. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn unvorhergesehene Naturkatastrophen dazu führen, dass die Besitzer in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Es ist daher sinnvoll, sich frühzeitig über die verschiedenen staatlichen Unterstützungsangebote zu informieren und eine professionelle Beratungsstelle aufzusuchen. Bei einigen Hilfen handelt es sich um Subventionen, während andere eine Art staatliches Darlehen sind, das irgendwann zurückgezahlt werden muss. Je nachdem, weshalb die Finanzierung der Immobilie aktuell schwer fällt, bieten sich jeweils andere Lösungen an.

Teilweise Vermietung der Immobilie

Um einer Zwangsversteigerung zu entgehen, bietet sich eine Teilvermietung der Immobilie an. Gelegentlich gibt es ein Zimmer oder Kellerräume, die nicht mehr benötigt werden. Wenn diese vermietet werden, lassen sich Einnahmen generieren, die zur Begleichung vorhandener Schulden oder zur Zahlung fortlaufender Rechnungen genutzt werden können. Wichtig ist es jedoch, die passenden Mieter zu finden, um nicht zusätzlich zur drohenden Zwangsversteigerung noch Ärger aufgrund von Mietproblemen zu bekommen. Außerdem müssen alle rechtlichen Vorgaben für Vermieter eingehalten werden. Es muss daher genau geklärt werden, ob die Hausbesitzer die bürokratischen Hürden in Kauf nehmen wollen, um ihr Haus zu erhalten.

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