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7 Tipps für den ersten Umzug und wie Sie Fallen im Mietvertrag erkennen

08.04.2019 | Viele Menschen sind überfordert, wenn sie in die erste eigene Wohnung einziehen sollen. In diesem Ratgeber bekommen Sie wertvolle und wichtige Tipps für den ersten Umzug. Außerdem erfahren Sie hier, wie Mietfallen erkannt und erfolgreich vermieden werden. Sind Sie neugierig geworden? Dann sollten Sie auf jeden Fall weiterlesen und diese Tipps in die Tat umsetzen! Ein Wohnungswechsel kann durchaus nervig und stressvoll sein, Abhilfe schafft in den meisten Fällen hinsichtlich der Organisation und Durchführung des Umzugs eine Umzugsfirma aus der eigenen Region.

1. Tipp: Achten Sie im Mietvertrag auf den Kündigungsverzicht

Zu einer Mietfalle zählt der so genannte Kündigungsverzicht. Wenn Sie diese Klausel in deinem Mietvertrag entdecken, dann sollten Sie sofort hellhörig werden. Wenn Sie den Mietvertrag mit dieser Klausel unterschreiben, dann können Sie die Wohnung innerhalb von bis zu vier Jahren nicht mehr kündigen. Wenn Sie zum Beispiel nach einem Jahr umziehen wollen, dann werden Sie es leider nicht können. Bei einem Wohnungswechsel werden Sie weiterhin für diese Wohnung bezahlen müssen. Der Mietvertrag mit dem vereinbarten Kündigungsverzicht kann nur nach der Zustimmung des Vermieters aufgelöst werden

2. Tipp: Die Betriebskostenpauschale im Mietvertrag vermeiden

Wenn Sie den Umzug in die erste Wohnung planen, dann sollten Sie auf eine Betriebskostenpauschale verzichten. Mit dieser Mietfalle müssen Sie zwar keine Nachzahlungen für Strom oder Gas bezahlen. Sie müssen allerdings immer die vereinbarte Pauschale im Voraus an den Vermieter zahlen. In diesem Fall bekommen Sie auch keine Rückerstattungen für Strom, Gas und Heizung.

3. Tappen Sie nicht in die Mietfalle

Wenn Sie den neuen Mietvertrag genau durchlesen, dann sollten Sie immer die Staffelmiete beachten. Nur so lassen sich Mietfalle umgehen. Mit der Staffelmiete erhöht sich die Miete um einen bestimmten Betrag. Schauen Sie den Mietvertrag immer ganz genau an, damit mögliche Mietfallen schnell entdeckt werden.

4. Beim Umzug auf die genaue Größe der Wohnung achten

Wenn Sie einen Umzug in die erste eigene Wohnung planen, dann sollten Sie die genaue Größe der Wohnung kennen. Wenn diese Angaben im Mietvertrag fehlen, dann kann es zur Mietfalle werden. Manche Vermieter geben die Größe der Wohnung viel zu groß an, um das Interesse der Mieter zu wecken. Wenn Sie später feststellen, dass die Wohnung viel kleiner ist, dann kann die eingetragene Größe nicht mehr verändert werden. Achten Sie beim Umzug auf die genauen Größenangaben, welche der Vermieter angegeben hat. Wenn Abweichungen bis zu zehn Prozent vorliegen, dann kann auch die Miete deutlich reduziert werden.

5. Offensichtliche Mängel beim Wohnungswechsel in Kauf nehmen

Bei einem Wohnungswechsel sollten Sie kleine oder große Mängel auf keinen Fall tolerieren. Wenn Sie beim Wohnungswechsel alle vorhandenen Mängel akzeptieren, dann müssen Sie diese Mängel auch selbst reparieren oder beheben. Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, dann sollten Sie es sofort dem Vermieter melden. Nur in diesem Fall muss der Vermieter den Schaden auf seine eigenen Kosten beseitigen. Wenn Sie beim Wohnungswechsel alles akzeptieren, dann müssen Sie die vorhandenen Schäden selbst reparieren.

6. Beim Wohnungswechsel auf die Kleinreparaturklausel achten

Wenn Sie den ersten Umzug planen, dann sollten Sie die Kleinreparaturklausel möglichst vermeiden. Wenn Sie umziehen wollen und diese Klausel akzeptieren, dann müssen Sie kleine Reparaturen selbst bezahlen. Achten Sie beim Wohnungswechsel genau darauf, ob die Kleinreparaturklausel im Vertrag enthalten ist. Die Kosten für die Kleinreparaturen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Wenn Sie umziehen wollen, dann sollten Sie sich genaue Informationen darüber einholen.

7. Wenn Sie in eine Wohngemeinschaft umziehen, dann sollten Sie einige Regeln beachten

Eine Wohngemeinschaft kann viele Vorteile, aber auch einige Nachteile mit sich bringen. Wenn Sie in eine Wohngemeinschaft umziehen, dann sollten Sie sich vorher gut informieren. In vielen Fällen unterschreiben alle Mitbewohner den Vertrag. Wenn Sie mit anderen Personen in eine Wohngemeinschaft umziehen, dann können Sie später nicht mehr so einfach kündigen. Das sollten Sie beachten, wenn Sie sich für diese Art des Wohnens entscheiden. Außerdem müssen Sie beachten, dass alle Mieter für einen Fehler oder Schaden haften müssen. Wenn ein Mieter einen Schaden angerichtet hat, dann müssen alle Mieter der Wohngemeinschaft dafür aufkommen. Außerdem lässt sich die Wohngemeinschaft erst dann auflösen, wenn alle Mieter zusammen gekündigt haben. Die Mieter können nicht einzeln ausziehen.

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