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3 Wege wie Sie laufende Kosten ihres Eigenheims senken

25.03.2019 | Wer mit dem Gedanken spielt, in die eigenen vier Wände zu ziehen, muss nicht nur den einmaligen Kaufpreis vor Augen haben. Auf der anderen Seite sind mit diesem Schritt laufende Kosten verknüpft, die im Blick behalten werden müssen. Wie ist es also möglich, diese Verpflichtungen in einem annehmbaren Rahmen zu halten?

Die Finanzierung prüfen


Tatsächlich beginnt die Reduktion der laufenden Kosten bereits mit einem Blick auf die Finanzierung der eigenen vier Wände. Die Kreditkosten beim Kauf eines Eigenheims, welches über einen Zeitraum von rund 20 Jahren finanziert wird, bewegen sich im fünfstelligen Bereich. Entsprechend schnell können die finanziellen Differenzen zwischen einzelnen Offerten in den Vordergrund rücken.

In diesem Fall ist es wichtig, die Finanzierung noch einmal gründlich zu prüfen. Wer bereits dabei ist, das Darlehen abzuzahlen, kann vielleicht durch eine Umschuldung die heutige Gunst niedriger Zinsen nutzen. In jedem Fall bietet sich der Vergleich der einzelnen Offerten an, um die Zinkosten nicht zu hoch ausfallen zu lassen.

Der Blick auf den Stromverbrauch


Gleichsam ist es von Bedeutung, die Stromkosten nicht als unveränderlich zu betrachten. Auch hier ist es durch den eigenen Einfluss möglich, eine feine Justierung vorzunehmen. Dies gelingt bereits durch den Vergleich der regionalen Tarife, die vor Ort zur Verfügung stehen. Binnen weniger Minuten kann es dort möglich sein, einen dreistelligen Betrag pro Jahr zu sparen, wodurch sich der Aufwand in jedem Fall auszahlt. Weitere hilfreiche Tipps finden Sie hier.

Neben der Kontrolle des Tarifs ist es auch möglich, am Verbrauch selbst zu arbeiten. Da inzwischen die Mehrheit der Menschen in Deutschland ohnehin kritisch mit dem Verbrauch umgeht und daran interessiert ist, diesen auf niedrigem Niveau zu halten, ist das Potenzial an dieser Stelle häufig begrenzt.

Heizung im Fokus


Ein gut gewartetes Haus, welches gut in Schuss gehalten wird und dessen Bausubstanz sich in gutem Zustand befindet, hat auch ökonomische Vorteile zu bieten. Dies betrifft vor allem die Isolierung. Wer sich für den Kauf einer Bestandsimmobilie entscheidet, sollte diese gründlich prüfen lassen. Die Energieeffizienz macht das Wohnen in älteren Gebäuden auf lange Sicht deutlich teurer und wird aus diesem Grund zu einem wichtigen Ansatzpunkt für die ersehnten Einsparungen.

Weiterhin ist es möglich, durch die Wahl der Heizung zu deutlichen Vorteilen zu kommen. Moderne Heizsysteme zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein maximales Ergebnis unter minimalem energetischem Aufwand erzielen können. Im Abstand von 15 bis 20 Jahren lohnt sich aus diesem Grund eine größere Investition, welche dazu in der Lage ist, die laufenden Kosten zu senken. Eine Optimierung direkt nach dem Kauf kann zudem dazu beitragen, dass die Fördermittel der staatlichen KfW in Anspruch genommen werden können. Auch diese stellen letztlich eine wichtige wirtschaftliche Unterstützung dar.

Leider ist es nicht möglich, eine pauschale Aussage dazu zu machen, welcher dieser Schritte im individuellen Fall das größte Potenzial in sich trägt. Vielmehr ist es immer notwendig, diese Aspekte im Kontext des einzelnen Hauses zu betrachten. Wem es gelingt, frühzeitig über die Investitionen nachzudenken, der kann langfristig in den Genuss eines besseren Verhältnisses von Preis und Leistung kommen. Dieses wiederum macht es leichter, den Traum der eigenen vier Wände zu finanzieren.

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